Bruckmühl: Millionenloch im Gemeindehaushalt
Der Markt Bruckmühl steht vor einer ernsten finanziellen Herausforderung. Im Haushalt für das Jahr 2026 klafft voraussichtlich eine Lücke von rund fünf Millionen Euro. Das hat Bürgermeister Richard Richter bekannt gegeben.
Als Hauptursache gilt ein deutlicher Rückgang bei den Gewerbesteuereinnahmen. Mehrere Rückzahlungen an Unternehmen sowie gesunkene Vorauszahlungen haben die Einnahmesituation der Gemeinde erheblich verschlechtert. Da die Gewerbesteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen für Kommunen darstellt, wiegt dieser Einbruch besonders schwer.
Um das Defizit zu bewältigen, plant die Gemeindeverwaltung ein umfassendes Sparpaket. Sämtliche Ausgaben sollen auf den Prüfstand gestellt werden. Gleichzeitig arbeitet die Verwaltung an Konzepten, um Einsparungen flächendeckend umzusetzen und mögliche neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Maßnahmen sollen alle Bereiche der Gemeinde betreffen.
Bruckmühl steht damit vor schwierigen Entscheidungen, die das kommunale Leben spürbar beeinflussen dürften. Welche konkreten Projekte oder Leistungen von den Einsparungen betroffen sein werden, ist derzeit noch offen.